Der Job des Portefolio Manager

18.09.2013 von

Der Job des Portefolio Manager

Ursprünglich wurde das Wort ,,Portfolio” als Synonym für ,,Brieftasche” genutzt, was wohl erklärt, warum man mit der Berufsbezeichnung Portfolio Manager zuallererst die Finanzbranche verbindet. Entgegen der landläufigen Meinung gibt es sie aber eben nicht nur bei Banken, Versicherungen oder Anlageberatern, sondern auch in vielen anderen Bereichen, denn unter einem ,,Portfolio” versteht man heute das Sammeln von ganz bestimmten Fakten. In diesem Sinne bezeichnen beispielsweise viele Dienstleistungsunternehmen ihre Angebote als ,,Portfolio”. Aber auch im technischen Bereich gibt es diese Berufsbezeichnung. Dort entwerfen diese Manager beispielsweise Lösungskonzepte, die genau auf die Kundenwünsche und den Marktbedarf abgestimmt sind, und übernehmen anschließend den Posten eines Projektleiters, um sämtliche Wünsche in die Tat umsetzen zu können.

In der Finanzbranche ist ein Portfolio Manager vor allen Dingen eine Art Kundenberater. Er bespricht mit seinen Kunden die verschiedenen Anlagemöglichkeiten und stellt dann, streng nach den Wünschen der Kunden, die unterschiedlichen Anlagen, meist in Kombinationen, zusammen – das so genannte ,,Portfolio” entsteht. Je nach Risikobereitschaft kann dieses Portfolio dann mehr oder weniger breit gestreut sein. Ist das entsprechende Portfolio zusammengestellt, ist der Portfolio Manager für die Durchführung der notwendigen Transaktionen zuständig, beispielsweise an der Börse. Um dies im Sinne der Kunden verantwortungsvoll tun zu können, analysiert der Manager gleichzeitig neue Anlagestrategien, beobachtet die Entwicklungen an der Börse und pflegt seine Kontakte mit den Brokern, um gegebenenfalls notwendige Korrekturen am Portfolio vornehmen zu können.

Welche Ausbildung ein Manager in diesem Bereich haben muss, ist nicht genau festgelegt. Im Normalfall wird allerdings ein abgeschlossenes Universitäts- oder Fachhochschulstudium verlangt. Zu den am stärksten vertretenen Studiengängen gehören dabei die Wirtschaftsmathematik, Betriebswirtschaftslehre oder Ökonomie. Wer lieber im technischen Bereich arbeiten will, für den ist ein ingenieurwissenschaftliches Studium ein absolutes Muss. Im Bereich der Finanzmärkte verlangen viele Banken, Versicherungen und Anlageberater mittlerweile zudem eine zusätzliche Ausbildung zum Vermögensverwalter oder Ähnliches. Ein weiteres absolutes Muss sind hervorragende Englischkenntnisse und ein gewisses Maß an Berufserfahrung im angestrebten Bereich. Bild : © Jorma Bork  / pixelio.de

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